Archiv für August 2015

„An der Saale hellem Strande“ am 22.8.2015

Am 22.8. veranstalteten wir gemeinsam mit dem SB 1 e.V., dem Klubhaus e.V. und vor allem mit Flüchtlingen, die in der Gemeinschaftsunterkunft in Beulwitz wohnen, ein Beisammensein am Weidig in Saalfeld. Ab 17 Uhr gab es dort türkisches, mazedonisches und syrisches Essen. Es wurde unter anderem Fußball und Federball gespielt und Musik kam der Konserve. Am Abend wurde darüber hinaus der Film eines Flüchtlings gezeigt, der die Kameraaufnahmen seines Mobiltelefons zu einer Dokumentation über seine Flucht von Syrien nach Deutschland zusammengeschnitten hat.

Wir danken allen Beteiligten für die Unterstützung dieser Veranstaltung. Sie war der Auftakt weiterer gemeinsamer Abende, die wir künftig organisieren werden.

Veranstaltung „An der Saale hellem Strande“ am 22.8.2015 ab 17 Uhr

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „An der Saale hellem Strande“ gestalten wir Samstag den 22.8.2015, am Weidig in Saalfeld. Es gibt kulinarische Leckerbissen – gekocht, gebacken und zubereitet von Menschen aus Syrien, Serbien und Mazedonien. Dazu gibt es landestypische Musik und zu späterer Stunde auch die Möglichkeit zum Tanzen.

Los geht’s um 17:00 Uhr.

Für die kleinen Gäste wird es was zum Spielen geben und für die Großen legt zu später Stunde Droptronix auf.

----- english version -------------------------

As part of the event „An der Saale hellem Strande“ we organize Saturday the 22. of August at Weidig in Saalfeld tomorrow. There will be culinary delicacies – boiled, baked and prepared by people from Syria, Serbia and Macedonia. You can listen to typical music and later at night you also can dance.

Beginning: 17:00 o´clock.

For younger guests, there will be something to play and for adults there we be a soundsystem called Droptronix later in the evening.

Ein großes Danke an den JAM e.V.!

Wir bedanken uns bei allen, die Ihre Stimme für den Wettbewerb „Verein des Monats“ abgegeben haben ebenso wie bei der OTZ und der Volksbandk Saaletal e.G., die den Wettbewerb monatlich durchführen.
Eigentlich hat unser Verein die wenigsten Stimmen erhalten, doch wir können uns neben dem kleinen Preisgeld von 150 Euro, das wir ebenso wie der Freiraum Natur e.V. bekommen haben, riesig freuen, denn: Der Jump and Move e.V. Saalfeld, der den Werttbewerb gewonnen hat, verkündete gestern bei der Preisverleihung, dass er seinen Gewinn unter den drei teilnehmenden Vereinen aufteilt, da er die Arbeit aller drei Vereine schätzt!

Wir sagen: Klasse Aktion und tausend Dank!

Vereine des Monats Juli 2015
(Foto: Thomas Spanier, OTZ)

Rassismus in der ‚Mitte der Gesellschaft‘

Ein sehenswertes Interview mit Matthias Quent, dem Mitautor einer soziologischen Studie von der Universität Jena über ‚Rechtsextremismus‘, findet sich unter folgendem Link:

Im entsprechenden Beitrag des MDR ist u.a. folgendes zu lesen:

„Sozialwissenschaftler Matthias Quent sagte MDR THÜRINGEN am Freitag, das Klischee, Rechtsextremisten seien männlich, hätten Hauptschulabschluss und seien arbeitslos, stimme nicht. Für rechtsextremistische Ideen seien oft auch Menschen anfällig, denen es objektiv gut gehe, die aber nach oben schauten und sich nach unten abgrenzen wollten, so Quent. Oft handele es sich um Leute, die sich einem großen Kollektiv unterordnen wollten und die zugleich menschliche Schwächen verachteten. […] Nach seiner Ansicht muss sich jemand den Vorwurf des Rassismus gefallen lassen, wenn er Menschen wegen ihrer Herkunft oder Religion über einen Kamm schere. Bei den Debatten um die Flüchtlingspolitik in Thüringen komme es demnach darauf an, wie die Kritik artikuliert werde.
Deutlich wandte sich der Sozialwissenschaftler gegen die Unterscheidung zwischen Kriegs- und Armutsflüchtlingen. Diesen Unterschied müssten Verwaltung und Gerichte machen. Das Grundgesetz kenne diesen Unterschied aber nicht. ‚Im Grundgesetz steht nicht, die Würde des Menschen hört am Fluchtgrund auf‘, sagte Quent. Die öffentliche Debatte um Kriegs- und Armutsflüchtlinge sei wenig hilfreich.“

Quelle: http://www.mdr.de/nachrichten/rechtsextremismus-studie-jena100_cpage-1_zc-688f4b52_zs-6c4417e7.html#userComments